ZAL

Unter dem Begriff ZAL versteht man einen Zusatzausbildungslehrgang. Dies kann in verschiedenen Fachbereichen absolviert werden und ist auch Bestandteil einer Offiziersausbildung. Hauptsächlich soll es hier aber um den zivilen Aspekt dieser Ausbildungsart gehen. Dabei kann ein solcher Lehrgang entweder direkt vom Betrieb vermittelt oder aber auf eigene Faust in Angriff genommen werden. Die Zielsetzungen können dabei ganz unterschiedlich ausfallen, wobei es meist darum geht, in einem bestimmten Bereich eine erweiterte Qualifikation zu erwerben.

Was bewirkt ZAL

Ein ZAL hat in der Regel zum Ziel, eine erweiterte Qualifikation in einem bestimmten Fachbereich zu schaffen. Besonders Ärzte und Anwalte nehmen oft an solchen Lehrgängen teil, denn hier können besondere Kenntnisse für andere Fachbereiche erlangt werden. Der dahinterstehende Ausdruck wird dann als Facharzt oder Fachanwalt bezeichnet. Unentbehrlich ist dafür natürlich das vorausgegangene Studium im jeweiligen Fach.

Allerdings können solche Ausbildungslehrgänge in anderen Berufen entsprechende Absichten verfolgen. Der Terminus stammt aus Österreich, wo er auch als Abkürzung für eine Messe im Bereich der Berufsausbildung verwendet wird. Diese findet regelmäßig in Niederösterreich statt und bietet jungen Menschen eine Möglichkeit der Berufsorientierung und der Ausbildungssuche.

ZAL absolvieren

Um den Zusatzausbildungslehrgang zu absolvieren, muss am Ende eine Fachprüfung ähnlich wie bei einer Ausbildung abgelegt werden. Diese soll feststellen, ob die jeweilige Person während der Ausbildung tatsächlich die entsprechende Eignung erworben hat. Ein ZAL kann bis zu zwei Jahre dauern, allerdings je nach Fach auch schon nach 6 Monaten beendet sein. Dies hängt einzig davon ab, wie umfangreich der Lehrstoff ist und wie viele Prüfungen in jeweiligen Fach vorgesehen sind.

In der Regel kann der Lehrgang so oft durchgeführt werden wie notwendig. Eine Beschränkung für die Teilnahme gib es nicht. Allerdings muss bei einer verfehlten Prüfung, eine Sperrzeit eingehalten werden. Diese kann sich ebenfalls von Fach zu Fach unterscheiden. Erst nach dem Ablauf dieser kann dann wieder an der Prüfung teilgenommen werden, unabhängig von der Tatsache, wann der eigentliche Lehrgang abgeschlossen wurde.

Voraussetzungen für eine Teilnahme

Wie bei anderen Fortbildungskursen auch, muss auch bei einem ZAL eine Liste an Voraussetzungen erfüllt werden, beispielsweise bei der ZAL Berlin-Brandenburg GmbH. In der Regel muss eine vorherige Ausbildung vorliegen oder es muss eine gewisse Berufserfahrung in dem gewünschten Bereich bestehen. Zudem sollten entsprechende Abschlüsse nachgewiesen werden können, wobei für einige dieser Lehrgänge in jedem Fall das Abitur oder gar ein Hochschulabschluss erforderlich ist.

Die Teilnahme kann im Rahmen einer Qualifikationsmaßnahme vom Arbeitgeber bezahlt werden. Wer sich eigenständig in einer bestimmten Richtung eine Zusatzqualifikation erarbeiten möchte, der muss das anfallende Entgelt in der Regel aus eigener Tasche bezahlen. Die Kosten für solche Lehrgänge richten sich in der Regel nach der Länge und dem Umfang der Ausbildung. Zudem müssen auch noch Entgelte für Lehrmaterial mit eingerechnet werden.


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